Eintrag vom: 13.08.2009
„Da hat der Papa aber Glück gehabt“
Wir waren shoppen! In unserer nahe gelegenen Mega-Metropole! Seit geraumer Zeit gibt es dort ein großes, großes Einkaufszentrum und mein Töchterlein war total begeistert. Am allermeisten begeisterte sie jedoch der Brunnen vor dem Tore. Quatsch, der Brunnen steht hier nicht vor dem Tore, sondern vor dem Forum. Der Brunnen ist ein toller, großer, ausgiebig mit Wasser gefüllter Brunnen und aus allen erdenklichen Höhen spritzt und sprudelt und fällt das Wasser in das Becken – eine wahre Freude!!! Erst Recht für mein Mädel, meine Wasserpritschlerin!
Einmal gesehen war sie nicht mehr vom Kurs abzubringen. Zielstrebigst rannte sie schon fast auf den Brunnen zu. Am liebsten hätte sie sich umgehend die Hose und die Schuhe und die Socken ausgezogen. Als ich den Brunnen erreichte streckte sie mir schon eines ihrer Füßchen hin und meinte: „Bitte ausziehen, Mama!“ Nur mit Mühe und Not konnte ich sie davon überzeugen, dass wir hier in einer Stadt unterwegs waren, noch einkaufen wollen und dass es heute kein Tag zum Baden ist. Aber aufs pritscheln, ja, darauf konnten wir uns einigen.
Nachdem versprochene Pritschelzeit abgelaufen war, sagte ich zu ihr: „Nun komm, Töchterchen, die anderen warten schon. Nun gehen wir weiter!“
Keine Reaktion! Ich versuchte es nochmals: „Bitte, Zuckerschnecke, wir haben ausgemacht, dass wir nun weitergehen! Komm!“
Reaktion gleich Nullkommanull!
Ich wollte auch kein Riesendilemma auslösen, indem ich meine Tochter schlichtweg gepackt hätte und dann wahrscheinlich mehr oder weniger mit beiden Händen und einer Menge Kraftanstrengung vom Brunnen weggezerrt hätte. Dabei einen Haufen Blicke auf mich ziehend, kann diese Mutter ihre Tochter nicht besser erziehen?!? Da war er wieder! Einer dieser hilflosen Momente. FRAU Ka. nun sei erfinderisch, hilf dir schnell selbst, sonst hilft dir keiner!!!
Fast zur gleichen Zeit, sah ich aus dem Augenwinkel einen kleinen Jungen. Vielleicht ein klein wenig älter als mein Töchterlein. Mit strahlendem Blick visierte er den Brunnen an. Ich musste schmunzeln und dachte mir innerlich: „O.K. jetzt bist du gleich nicht mehr allein. Gleich wird es noch ein weiteres Elterntier erwischen und vielleicht macht der ja noch vor meinem Töchterlein ein Mordsgeschrei und ich bin dann fein aus allem raus!“ Ich hoffte inständig! Schon fast hatte der Kleine den Brunnen erreicht, da – klatschte es zweimal in die Hände, ich sah den Papa von dem Kleinen, welcher rief: “Dominik, nein, wir gehen nicht zum Brunnen, wir gehen in die Stadt!“
Und – zögernd zwar und auch mit wehmütigem Blick und bestimmt gebrochenem Herzen – zog der Junge eine Kurve, änderte seinen Kurs, ging seinen Eltern hinterher. Drehte sich noch ein-, zweimal um und ward nicht mehr gesehen!
Ich war sprachlos! Hockte mich zu meiner kleinen Tochter runter und sagte zu ihr: „Hast du das gesehen, Zuckerschnecke? Der Junge hat seinem Papa sofort gefolgt. So machen kleine Kinder das genau richtig!“
Sie hatte trotz Pritscheln die Szene wohl auch mitbekommen. Überlegte ein wenig und sah dabei dem Jungen hinterher. Ihr Kommentar: „Da hat der Papa aber Glück gehabt!“
Einmal gesehen war sie nicht mehr vom Kurs abzubringen. Zielstrebigst rannte sie schon fast auf den Brunnen zu. Am liebsten hätte sie sich umgehend die Hose und die Schuhe und die Socken ausgezogen. Als ich den Brunnen erreichte streckte sie mir schon eines ihrer Füßchen hin und meinte: „Bitte ausziehen, Mama!“ Nur mit Mühe und Not konnte ich sie davon überzeugen, dass wir hier in einer Stadt unterwegs waren, noch einkaufen wollen und dass es heute kein Tag zum Baden ist. Aber aufs pritscheln, ja, darauf konnten wir uns einigen.
Nachdem versprochene Pritschelzeit abgelaufen war, sagte ich zu ihr: „Nun komm, Töchterchen, die anderen warten schon. Nun gehen wir weiter!“
Keine Reaktion! Ich versuchte es nochmals: „Bitte, Zuckerschnecke, wir haben ausgemacht, dass wir nun weitergehen! Komm!“
Reaktion gleich Nullkommanull!
Ich wollte auch kein Riesendilemma auslösen, indem ich meine Tochter schlichtweg gepackt hätte und dann wahrscheinlich mehr oder weniger mit beiden Händen und einer Menge Kraftanstrengung vom Brunnen weggezerrt hätte. Dabei einen Haufen Blicke auf mich ziehend, kann diese Mutter ihre Tochter nicht besser erziehen?!? Da war er wieder! Einer dieser hilflosen Momente. FRAU Ka. nun sei erfinderisch, hilf dir schnell selbst, sonst hilft dir keiner!!!
Fast zur gleichen Zeit, sah ich aus dem Augenwinkel einen kleinen Jungen. Vielleicht ein klein wenig älter als mein Töchterlein. Mit strahlendem Blick visierte er den Brunnen an. Ich musste schmunzeln und dachte mir innerlich: „O.K. jetzt bist du gleich nicht mehr allein. Gleich wird es noch ein weiteres Elterntier erwischen und vielleicht macht der ja noch vor meinem Töchterlein ein Mordsgeschrei und ich bin dann fein aus allem raus!“ Ich hoffte inständig! Schon fast hatte der Kleine den Brunnen erreicht, da – klatschte es zweimal in die Hände, ich sah den Papa von dem Kleinen, welcher rief: “Dominik, nein, wir gehen nicht zum Brunnen, wir gehen in die Stadt!“
Und – zögernd zwar und auch mit wehmütigem Blick und bestimmt gebrochenem Herzen – zog der Junge eine Kurve, änderte seinen Kurs, ging seinen Eltern hinterher. Drehte sich noch ein-, zweimal um und ward nicht mehr gesehen!
Ich war sprachlos! Hockte mich zu meiner kleinen Tochter runter und sagte zu ihr: „Hast du das gesehen, Zuckerschnecke? Der Junge hat seinem Papa sofort gefolgt. So machen kleine Kinder das genau richtig!“
Sie hatte trotz Pritscheln die Szene wohl auch mitbekommen. Überlegte ein wenig und sah dabei dem Jungen hinterher. Ihr Kommentar: „Da hat der Papa aber Glück gehabt!“