Eintrag vom: 04.08.2009
Pippi Langstrumpf
Pippi Langstrumpf am Morgen, Pippi Langstrumpf am Mittag, Pippi Langstrumpf am Nachmittag, Pippi Langstrumpf am Abend, Pippi Langstrumpf in der Nacht und zwischendrin. Pippi Langstrumpf beim Tag-fein-machen, Pippi Langstrumpf im Auto, Pippi Langstrumpf auf dem Sofa, Pippi Langstrumpf am Berg, Pippi Langstrumpf auf der Schaukel, ...
Pippi Langstrumpf ist bei uns zu Hause allgegenwärtig!
Damals, als es los ging, das Pippi-Langstrumpf-Fieber haben wir im Traum nicht daran gedacht, was das für Ausmaße annehmen kann.
Unsere Kleine war krank und wir suchten nach was Tollem, was wir ihr in kleineren Dosen verabreichen konnten. Zugegeben, vielleicht ist Pippi Langstrumpf nicht die beste Einstiegsdroge für zweieinhalbjährige Mädels – aber funktioniert hat’s!
Zudem hatten wir Pippi Langstrumpf zu Hause. Die komplette Staffel – schon gekauft, als wir noch am Kinder machen waren!
Also – Pippi Langstrumpf rein und los ging’s! Wir haben die erste Folge mit ihr angesehen, wir haben die zweite Folge mit ihr angesehen. Wir haben auch die dritte, vierte, fünfte und sechste, ... Folge mit ihr angesehen. Wir begleiteten unser Töchterlein auf ihrer Pippi Langstrumpf Exkursion so gut wir konnten. Unterstützten und erklärten! Zudem – bevor wir zur zweiten Folge wechselten, sahen wir die erste Folge bestimmt ... zehnmal?!? Denn Kinder lernen mit der Wiederholung und ihr ist es damals wie heute piepegal, ob sie die Folge schon zehn- oder gar zwanzigmal angesehen hat, Hauptsache Pippi Langstrumpf angucken ist erlaubt!
Drum macht sich FRAU Ka. es manchmal auch sehr bequem, wenn sie Arbeiten muss. Beide Rechner an. Papa seinen und Mama ihren. Auf Papa seinem läuft Pippi Langstrumpf und auf Mama ihrem Rechner wird gearbeitet.
Zeitgleich lernt mein Töchterchen die Anwendung des Rechners. Heute fährt sie diesen spielend rauf, legt die DVD ein, wartet bis das Programm automatisch startet und trifft – noch nicht immer aber immer öfter – mittels Zeigefinger und Touchpad ihre Auswahl einer Folge, welche daraufhin startet. Sie weiß wo der Rechner leise und laut geht und sollte sie die Lästigkeit treffen und sie muss während einer Pippi Langstrumpf doch tatsächlich mal auf die Toilette, drückt sie locker und leger auf die Leertaste, das Abspielen der DVD wird daraufhin gestoppt, rutscht von Papas Bürosessel, ermahnt mich: „Nicht ausmachen, Mama! Muss nur schnell auf die Toilette. Bin gleich wieder da!“ – und ward, wie versprochen, gleich wieder gesehen. Mal ganz ehrlich – meine Mama kann das nicht!
Meine Tochter wächst mit einer komplett selbstverständlichen Sichtweise der Dinge auf. Sie weiß, dass man via Internet sich auf YouTube tolle Kätzchenfilme ansehen kann und dass der Pumuckel und der Helmi auch tolle Seiten haben. Sie weiß, dass ich per Email Post bekomme und mit vielen Menschen Kontakt halte. Sie weiß auch, dass ich über Skype telefoniere und dies viel billiger ist, als über das normale Telefon.
Kurz gesagt meine Tochter weiß genau so viel wie Pippi Langstrumpf, wenn nicht sogar noch ein bisserl mehr!
Sie und Pippi Langstrumpf wären ein tolles Team, da bin ich mir sicher! Und ab und zu geht mein Töchterlein zur Pippi und besucht sie. Dann stiefelt sie bei der Terrassentüre hinaus und ruft: „Tschüs, Mama ich bin bei der Pippi in der Villa Kunterbunt! Hohl mich dann zum Essen, wenn Du fertig bist!“
Oder sie erzählt davon, dass der Kleine Onkel die ganze Nacht mit den Haflingern von der Claudia auf der Wiese gestanden ist und Herr Nilson durfte auf dem Rücken vom Kleinen Onkel reiten. Oder aber sie streckt die Füße auf den Tisch und wenn wir sie rügen und ihr sagen, dass das nicht geht, antwortet sie: „Aber bei der Pippi in der Villa Kunterbunt, darf ich auch immer meine Füße auf den Tisch tun!“
Pippi Langstrumpf ist bei uns zu Hause allgegenwärtig!
Damals, als es los ging, das Pippi-Langstrumpf-Fieber haben wir im Traum nicht daran gedacht, was das für Ausmaße annehmen kann.
Unsere Kleine war krank und wir suchten nach was Tollem, was wir ihr in kleineren Dosen verabreichen konnten. Zugegeben, vielleicht ist Pippi Langstrumpf nicht die beste Einstiegsdroge für zweieinhalbjährige Mädels – aber funktioniert hat’s!
Zudem hatten wir Pippi Langstrumpf zu Hause. Die komplette Staffel – schon gekauft, als wir noch am Kinder machen waren!
Also – Pippi Langstrumpf rein und los ging’s! Wir haben die erste Folge mit ihr angesehen, wir haben die zweite Folge mit ihr angesehen. Wir haben auch die dritte, vierte, fünfte und sechste, ... Folge mit ihr angesehen. Wir begleiteten unser Töchterlein auf ihrer Pippi Langstrumpf Exkursion so gut wir konnten. Unterstützten und erklärten! Zudem – bevor wir zur zweiten Folge wechselten, sahen wir die erste Folge bestimmt ... zehnmal?!? Denn Kinder lernen mit der Wiederholung und ihr ist es damals wie heute piepegal, ob sie die Folge schon zehn- oder gar zwanzigmal angesehen hat, Hauptsache Pippi Langstrumpf angucken ist erlaubt!
Drum macht sich FRAU Ka. es manchmal auch sehr bequem, wenn sie Arbeiten muss. Beide Rechner an. Papa seinen und Mama ihren. Auf Papa seinem läuft Pippi Langstrumpf und auf Mama ihrem Rechner wird gearbeitet.
Zeitgleich lernt mein Töchterchen die Anwendung des Rechners. Heute fährt sie diesen spielend rauf, legt die DVD ein, wartet bis das Programm automatisch startet und trifft – noch nicht immer aber immer öfter – mittels Zeigefinger und Touchpad ihre Auswahl einer Folge, welche daraufhin startet. Sie weiß wo der Rechner leise und laut geht und sollte sie die Lästigkeit treffen und sie muss während einer Pippi Langstrumpf doch tatsächlich mal auf die Toilette, drückt sie locker und leger auf die Leertaste, das Abspielen der DVD wird daraufhin gestoppt, rutscht von Papas Bürosessel, ermahnt mich: „Nicht ausmachen, Mama! Muss nur schnell auf die Toilette. Bin gleich wieder da!“ – und ward, wie versprochen, gleich wieder gesehen. Mal ganz ehrlich – meine Mama kann das nicht!
Meine Tochter wächst mit einer komplett selbstverständlichen Sichtweise der Dinge auf. Sie weiß, dass man via Internet sich auf YouTube tolle Kätzchenfilme ansehen kann und dass der Pumuckel und der Helmi auch tolle Seiten haben. Sie weiß, dass ich per Email Post bekomme und mit vielen Menschen Kontakt halte. Sie weiß auch, dass ich über Skype telefoniere und dies viel billiger ist, als über das normale Telefon.
Kurz gesagt meine Tochter weiß genau so viel wie Pippi Langstrumpf, wenn nicht sogar noch ein bisserl mehr!
Sie und Pippi Langstrumpf wären ein tolles Team, da bin ich mir sicher! Und ab und zu geht mein Töchterlein zur Pippi und besucht sie. Dann stiefelt sie bei der Terrassentüre hinaus und ruft: „Tschüs, Mama ich bin bei der Pippi in der Villa Kunterbunt! Hohl mich dann zum Essen, wenn Du fertig bist!“
Oder sie erzählt davon, dass der Kleine Onkel die ganze Nacht mit den Haflingern von der Claudia auf der Wiese gestanden ist und Herr Nilson durfte auf dem Rücken vom Kleinen Onkel reiten. Oder aber sie streckt die Füße auf den Tisch und wenn wir sie rügen und ihr sagen, dass das nicht geht, antwortet sie: „Aber bei der Pippi in der Villa Kunterbunt, darf ich auch immer meine Füße auf den Tisch tun!“