Eintrag vom: 14.01.2009
Mutterfrust & Mutterglück
Ich fühle mich nicht gut! Um es genau zu sagen total bescheiden! Bitte verstehen sie folgendes nicht falsch. Ich liebe meine Kinder, aber jeden verdammten Tag macht man zu Hause denselben MIST!!!
… und wenn FRAU Ka. nicht jeden Tag die Betten macht, das Bad aufräumt und die Spülmaschine aus und den Tisch putzt und das Sofa in Ordnung bringt, dann tut dies auch kein anderer. Von Frühstück und Mittagessen und Abendessen ganz zu schweigen! Tischlein deck Dich und Tischlein deck Dich wieder ab! Spülmaschine auf, Geschirr rein, Spülmaschine laufen lassen, kurzfristig alles im Küchenschrank verstauen, Küchenschrank auf, Geschirr auf den Tisch, dreckiges Geschirr wieder in die Spülmaschine – welch ein sinnvoller und schaffensreicher Zeitvertreib!!!
Vor lauter Tretmühle stehe ich mir selber im Weg und komme zu nix anderem mehr. Sollten mal beide Kinder ganz unverhofft zur gleichen Zeit schlafen, sitzt FRAU Ka. da, in ihrer Depression gefangen, und kann nichts machen. Bringt den Popo nicht hoch um endlich mal wieder den Rechner anzuschalten und etwas Wertvolles außerhalb des Mutterglücks zu machen.
FRAU Ka. denkt sich: „Ist ja eh mal wieder nur ein halbes Stündchen oder gar Stündchen. Bis ich den Rechner hochgefahren und Mails gecheckt habe, ist keine Zeit mehr für ein bisserl gescheite Arbeit und dann kommt wieder eines meiner Kinder und will was von mir und ich darf wieder frisch, fromm, fröhlich, frei Höschen wechseln, Unterhöschen anziehen, Fläschchen mit Kaba oder Tee oder Wasser neu machen, Breile mischen und Äpfele aufschneiden!“
Ganz ehrlich – und so lächerlich sich das anhört, ich kann nicht mehr!!!!! ICH WILL NICHT MEHR!!!!! Ich habe keine Lust mehr auf die nächsten tausend Fläschchen und Pampers und Breile und Äpfele und alles was so dazugehört. Ich will wenigstens einen Tag in der Woche mal wieder so richtig Arbeiten. Ohne Haushalt und den ganzen Kinderkram. Ohne Staubsauger und Spülmaschine und dem Gedanken: „Die Fenster könnte ich auch wieder mal putzen!“ Nur einen vollen Tag. Oder aber auch zwei halbe Vormittage. Von acht bis zwölf. Ohne auch nur einen einzigen Gedanken ans Mittagessen verschwenden zu müssen.
Ganz schön anspruchsvoll denken sie sich. Kann wahr sein! Aber dieses ganze Mutterglück bringt mich manchmal um den Verstand und ich frage mich ernsthaft ob ich nicht auch noch was anderes bin?!?
Früher und an jene Zeiten kann ich mich noch zu gut erinnern, war ich jemand ganz anderes. Ich war frei und sooooooooooo unglaublich unabhängig und so ohne Zwänge, so frei möchte ich schon gar nicht mehr sein. Aber – während ich hier meinen Frust runtertippe weigert sich mein Söhnchen nebenan seinen Mittagsschlaf zu machen und K.O.-Tropfen wären eine willkommene Möglichkeit dies zu erzwingen, wenn nicht so schädlich – aber um auf den eigenlichen Punkt zurückzukommen, ich bin dem lieben Gott sehr, sehr, sehr dankbar, dass er mir zwei so wundervolle Kinder geschenkt hat und es ist durchaus Möglich, dass wir uns noch für ein drittes Kind entscheiden. Denn – lassen wir mal meine und FRAU Ka.s jämmerliche Wimmerei beiseite, Kinder machen unglaublich glücklich!!!
… und wenn FRAU Ka. nicht jeden Tag die Betten macht, das Bad aufräumt und die Spülmaschine aus und den Tisch putzt und das Sofa in Ordnung bringt, dann tut dies auch kein anderer. Von Frühstück und Mittagessen und Abendessen ganz zu schweigen! Tischlein deck Dich und Tischlein deck Dich wieder ab! Spülmaschine auf, Geschirr rein, Spülmaschine laufen lassen, kurzfristig alles im Küchenschrank verstauen, Küchenschrank auf, Geschirr auf den Tisch, dreckiges Geschirr wieder in die Spülmaschine – welch ein sinnvoller und schaffensreicher Zeitvertreib!!!
Vor lauter Tretmühle stehe ich mir selber im Weg und komme zu nix anderem mehr. Sollten mal beide Kinder ganz unverhofft zur gleichen Zeit schlafen, sitzt FRAU Ka. da, in ihrer Depression gefangen, und kann nichts machen. Bringt den Popo nicht hoch um endlich mal wieder den Rechner anzuschalten und etwas Wertvolles außerhalb des Mutterglücks zu machen.
FRAU Ka. denkt sich: „Ist ja eh mal wieder nur ein halbes Stündchen oder gar Stündchen. Bis ich den Rechner hochgefahren und Mails gecheckt habe, ist keine Zeit mehr für ein bisserl gescheite Arbeit und dann kommt wieder eines meiner Kinder und will was von mir und ich darf wieder frisch, fromm, fröhlich, frei Höschen wechseln, Unterhöschen anziehen, Fläschchen mit Kaba oder Tee oder Wasser neu machen, Breile mischen und Äpfele aufschneiden!“
Ganz ehrlich – und so lächerlich sich das anhört, ich kann nicht mehr!!!!! ICH WILL NICHT MEHR!!!!! Ich habe keine Lust mehr auf die nächsten tausend Fläschchen und Pampers und Breile und Äpfele und alles was so dazugehört. Ich will wenigstens einen Tag in der Woche mal wieder so richtig Arbeiten. Ohne Haushalt und den ganzen Kinderkram. Ohne Staubsauger und Spülmaschine und dem Gedanken: „Die Fenster könnte ich auch wieder mal putzen!“ Nur einen vollen Tag. Oder aber auch zwei halbe Vormittage. Von acht bis zwölf. Ohne auch nur einen einzigen Gedanken ans Mittagessen verschwenden zu müssen.
Ganz schön anspruchsvoll denken sie sich. Kann wahr sein! Aber dieses ganze Mutterglück bringt mich manchmal um den Verstand und ich frage mich ernsthaft ob ich nicht auch noch was anderes bin?!?
Früher und an jene Zeiten kann ich mich noch zu gut erinnern, war ich jemand ganz anderes. Ich war frei und sooooooooooo unglaublich unabhängig und so ohne Zwänge, so frei möchte ich schon gar nicht mehr sein. Aber – während ich hier meinen Frust runtertippe weigert sich mein Söhnchen nebenan seinen Mittagsschlaf zu machen und K.O.-Tropfen wären eine willkommene Möglichkeit dies zu erzwingen, wenn nicht so schädlich – aber um auf den eigenlichen Punkt zurückzukommen, ich bin dem lieben Gott sehr, sehr, sehr dankbar, dass er mir zwei so wundervolle Kinder geschenkt hat und es ist durchaus Möglich, dass wir uns noch für ein drittes Kind entscheiden. Denn – lassen wir mal meine und FRAU Ka.s jämmerliche Wimmerei beiseite, Kinder machen unglaublich glücklich!!!