Eintrag vom: 31.01.2009
Heute – wieder mal ohne mich
Es ist wieder mal so weit. Frust lässt grüßen! Mein Frust schreit ganz laut: „HELLAU!“
Eigentlich wäre heute Fasching. Der einzige Fasching weit und breit auf diesen ich nur zu gerne gegangen wäre. Faschings-Umzug in meiner Heimat. In meinem Heimatdorf. Ein dorfeigener Feiertag und von allen so gehandhabt und gewürdigt. Früher noch wurde dieser Tag von mir herbeigesehnt, manches mal, damals als ich noch jünger war und FRAU Ka. auch noch auf der Suche war. Auf der Suche nach was? Nach Männern, natürlich. In jeglicher Form. Und es war spannend und lustig und erfahrungsreich, allerdings bei näherer Betrachtung meist für die Katz! Hätte mal als nettes Schmusekätzchen gehen sollen. Wer weiß, was dann passiert wäre?
Heute liegt meine kleine Tochter mit Kotzeritis im Bettele, leider, und kann beim besten Willen nicht mitgeschleift werden. Ich könnte sie bestimmt als Patientin verkleiden, so blas wie sie ist, würde jeder sagen, dass sie ihre Rolle wirklich wunderbar spielt. Sie könne sich dann bestimmt schon mal Gedanken darüber machen, ob sie nicht Schauspielerin werden möchte.
Das ein oder andere Mal habe ich die Mitnehm-Methode schon praktiziert. Das Töchterlein oder den Sohnemann eingepackt obwohl zu Hause bleiben angesagt gewesen wäre. Aber bei zweien, die sich, wie sich immer mehr herauskristallisiert, auch gerne mal mit dem Kranksein abwechseln, kommt FRAU Ka. ansonsten zu nichts. Kaum ist die eine gesund, wird der andere krank und umgekehrt. Mut zur Selbsthilfe, sonst hilft FRAU Ka. keiner.
Wie mein Mann heute morgen. Zum Mond oder noch weiter hätte ich ihn in einer Faschingsrakete schießen können. Es war sehr nett von ihm kurz nach Hause zu kommen, damit ich mit meinem Töchterlein allein zum Onkel Doktor habe gehen können und nicht mit beiden Schmelchen im Wartezimmer fristen musste. Keine Frage! Aber dann dieser doofe kleine Krach um diesen noch viel dooferen Waschlappen. Ist dies nun der Popowaschlappen oder doch eher der Gesichtswaschlappen? Ich – eh schon am Limit. Kleines Limit, da ich so frustriert war, wegen meines Hauptthemas: „Heute – wieder mal ohne mich!“ Und in dieser Situation macht er mich wegen eines Waschlappens rund. Stellt sich als Opfer dar und erklärt er sei doch nicht zu blöde, den Popowaschlappen vom Gesichtswaschlappen unterscheiden zu können. Ich solle mich doch nicht so anstellen. Schließlich wäre der rosane Waschlappen auf jeden Fall dreckig gewesen. Dabei wollte ich lediglich jemanden anscheißen, der mein Dilemma auszubaden hat – und mein Mann war mir, wie meistens in solchen Fällen, der nächste.
Zu allem Überfluss ist es nun auch noch schönes Wetter geworden. Die Sonne scheint vom himmelblauen Firmament und schmerzt in meine Augen und meiner empfindlich gereizten Seele. Mein inneres Auge zeigt mir all die lustigen Narren und noch lustigeren Faschingswägen und all die Kinder und Mütter und Väter am Straßenrand und die Guzzleschmeiser und alle Piraten und Pippis und Feen und Schlümpfe und Indianer und Ärzte und Patienten und ...
... apropos Patientin. Meine kleine Tochter schläft sich wohl gerade gesund. Seit drei Stunden hütet sie nun schon das Bettele und hat mittlerweile so gerötete Wangen wie Rotkäppchens Großmama. In genau elf Minuten, um eine Minute vor zwei Uhr zieht der Umzug los, heute – wieder mal ohne mich.
Eigentlich wäre heute Fasching. Der einzige Fasching weit und breit auf diesen ich nur zu gerne gegangen wäre. Faschings-Umzug in meiner Heimat. In meinem Heimatdorf. Ein dorfeigener Feiertag und von allen so gehandhabt und gewürdigt. Früher noch wurde dieser Tag von mir herbeigesehnt, manches mal, damals als ich noch jünger war und FRAU Ka. auch noch auf der Suche war. Auf der Suche nach was? Nach Männern, natürlich. In jeglicher Form. Und es war spannend und lustig und erfahrungsreich, allerdings bei näherer Betrachtung meist für die Katz! Hätte mal als nettes Schmusekätzchen gehen sollen. Wer weiß, was dann passiert wäre?
Heute liegt meine kleine Tochter mit Kotzeritis im Bettele, leider, und kann beim besten Willen nicht mitgeschleift werden. Ich könnte sie bestimmt als Patientin verkleiden, so blas wie sie ist, würde jeder sagen, dass sie ihre Rolle wirklich wunderbar spielt. Sie könne sich dann bestimmt schon mal Gedanken darüber machen, ob sie nicht Schauspielerin werden möchte.
Das ein oder andere Mal habe ich die Mitnehm-Methode schon praktiziert. Das Töchterlein oder den Sohnemann eingepackt obwohl zu Hause bleiben angesagt gewesen wäre. Aber bei zweien, die sich, wie sich immer mehr herauskristallisiert, auch gerne mal mit dem Kranksein abwechseln, kommt FRAU Ka. ansonsten zu nichts. Kaum ist die eine gesund, wird der andere krank und umgekehrt. Mut zur Selbsthilfe, sonst hilft FRAU Ka. keiner.
Wie mein Mann heute morgen. Zum Mond oder noch weiter hätte ich ihn in einer Faschingsrakete schießen können. Es war sehr nett von ihm kurz nach Hause zu kommen, damit ich mit meinem Töchterlein allein zum Onkel Doktor habe gehen können und nicht mit beiden Schmelchen im Wartezimmer fristen musste. Keine Frage! Aber dann dieser doofe kleine Krach um diesen noch viel dooferen Waschlappen. Ist dies nun der Popowaschlappen oder doch eher der Gesichtswaschlappen? Ich – eh schon am Limit. Kleines Limit, da ich so frustriert war, wegen meines Hauptthemas: „Heute – wieder mal ohne mich!“ Und in dieser Situation macht er mich wegen eines Waschlappens rund. Stellt sich als Opfer dar und erklärt er sei doch nicht zu blöde, den Popowaschlappen vom Gesichtswaschlappen unterscheiden zu können. Ich solle mich doch nicht so anstellen. Schließlich wäre der rosane Waschlappen auf jeden Fall dreckig gewesen. Dabei wollte ich lediglich jemanden anscheißen, der mein Dilemma auszubaden hat – und mein Mann war mir, wie meistens in solchen Fällen, der nächste.
Zu allem Überfluss ist es nun auch noch schönes Wetter geworden. Die Sonne scheint vom himmelblauen Firmament und schmerzt in meine Augen und meiner empfindlich gereizten Seele. Mein inneres Auge zeigt mir all die lustigen Narren und noch lustigeren Faschingswägen und all die Kinder und Mütter und Väter am Straßenrand und die Guzzleschmeiser und alle Piraten und Pippis und Feen und Schlümpfe und Indianer und Ärzte und Patienten und ...
... apropos Patientin. Meine kleine Tochter schläft sich wohl gerade gesund. Seit drei Stunden hütet sie nun schon das Bettele und hat mittlerweile so gerötete Wangen wie Rotkäppchens Großmama. In genau elf Minuten, um eine Minute vor zwei Uhr zieht der Umzug los, heute – wieder mal ohne mich.